Gepflegte Nägel sind ein Muss. Doch wenn die Nägel brüchig sind und ständig einreißen, sehen sie oft kaputt und ungepflegt aus. Gerade dann sind Kunstnägel eine tolle Lösung. Es gibt heute Methoden der Nagelverstärkung, die den künstlichen Fingernagel so natürlich aussehen lassen, dass er kaum von einem echten Nagel zu unterscheiden ist.
Zur natürlichen Nagelverlängerung bestehen drei verschiedene Möglichkeiten. Alle sind mit viel Übung auch selbst durchführbar, aber wenn man sich auf dem Gebiet der Nagelverlängerung noch nicht erprobt hat, sollte man für ein schönes Ergebnis definitiv ein Nagelstudio aufsuchen.
Nagelverlängerung – Die Tiptechnik
Die Tiptechnik ist wohl am weitesten verbreitet und auch leicht selbst durchführbar. Der Tip ist ein künstlicher Fingernagel aus Kunststoff und wird auf den Naturnagel aufgeklebt. In allen Drogeriemärkten sind vorgefertigte Tips in den unterschiedlichen Größen erhältlich.
Nagelverlängerung – Die Schablonentechnik
Die Schablonentechnik ist sehr kompliziert und sollte nur von Profis durchgeführt werden. Hier werden Schablonen aus Metallfolie oder Kunststoff unter dem Fingernagel am Ende des Nagelbetts angebracht. Auf Nagel und Schablone wird dann Acryl oder Gel aufgetragen und in die passende Form gebracht. Wenn das Material getrocknet und gehärtet ist, kann die Schablone entfernt und der Kunststoff in Form gefeilt werden.
Nagelverlängerung – Die Fiberglastechnik
Die Fiberglastechnik ist die schonendste Methode unter den Nagel-Modellagen. Die Technik arbeitet mit Fiberglasgewebe, das auf der Nagelplatte angebracht wird. Das Gewebe wird dann mit Nagelkleber verstärkt. Der Nachteil: Die Technik erlaubt nur eine Verlängerung der Nägel um wenige Millimeter. Allerdings bieten nicht alle Nagelstudios diese Technik an, obwohl sie besonders bei Nagelkauern als Geheimwaffe beliebt ist.



