Entfernung von Aknenarben

Akne ist behandelbar und kann innerhalb weniger Monate in den Griff bekommen werden. Nur hinterlassen die Akne-Pickel oft unschöne Narben, die einen zumeist lebenslang begleiten. Die ästhetische Chirurgie bietet heute jedoch wirkungsvolle Abhilfen gegen die lästigen Narben: Laserbehandlungen, chirurgische Hautabschleifung (Dermabrasion) oder chemische Peelings gleichen Niveauunterschiede der Haut an.

Akne BehandlungBei allen genannten Behandlungsmethoden wird Haut abgetragen, zumeist von den Narbenrändern, um insgesamt ein ebenes Hautbild zu erzeugen. Die Eingriffe werden von Dermatologen oder plastischen Chirurgen vorgenommen und erfolgen ambulant. Leider wird die sehr kostspielige Entfernung der Aknenarben in den wenigsten Fällen von den Krankenkassen übernommen.

Laserbehandlung

Laserbehandlungen gelten als sehr sicher. Da der Laser-Lichtstrahl exakt kontrollierbar ist, können die Hautkrater genauer als bei der Dermabrasion abgetragen werden. Die Laser-Behandlung selbst ist nicht schmerzhaft, zumeist werden Betäubungscremes auf die zu behandelnden Hautareale aufgetragen. Von Nachteil ist jedoch die lange Heilphase: gelaserte Hautflächen müssen für ca. drei Monate vor Sonnenlicht geschützt werden. Nach ca. einer Woche können die Flecken im Gesicht aber schon überschminkt werden. Es existiert jedoch eine Vielzahl unterschiedlicher Laserbehandlungen und es ist eine umfassende Beratung durch Spezialisten notwendig.

Dermabrasion

Die Dermabrasion bezeichnet das Verfahren der Hautschleifung. Mit einer Diamantfräse werden besonders scharfkantige Narbenränder abgeschliffen und geebnet. Die darunter leigenden Hautschichten bleiben erhalten. Nach dem Abschleifen der obersten Hautschicht, wird die Heilung durch ein Medikament beschleunigt. Mindestens drei Monate lang ist die Haut stark gerötet und darf nicht der Sonne ausgesetzt werden. Das Verfahren ist jedoch gröber als die Laserbehandlung und eignet sich nur für sehr großflächige, tiefe, oder scharfkantige Narben. Kleinere und flachere Narben lässt die Dermabrasion meist unberücksichtigt. Die Behandlung erfolgt entweder unter örtlicher Narkose mit einer zusätzlichen Dämmerschlafnarkose, kann aber auch in einer Allgemeinnarkose vorgenommen werden. Es wird vor der Gefahr von Pigmentstörungen gewarnt.

Chemische Peelings

Die Chemischen Peelings gegen Aknenarben bestehen zumeist aus Fruchtsäurepräparaten. Für die eigene Anwendung gibt es sehr niedrig dosierte Präparate. Bis zu einem Fruchtsäuregehalt von 40Prozent darf der Kosmetiker die Behandlung durchführen, bei höheren Säure-Konzentrationen muss der Dermatologe das Peeling vornehmen. Die Peelings sollen die Haut glätten, Narbenränder leicht abtragen und Poren verfeinern. Viele Menschen reagieren jedoch sehr empfindlich auf das chemische Peeling und leiden oft unter Hautreizungen.

Kryotherapie

Bei der Kryotherapie wird das vernarbte Gewebe bei Minusgraden von ca. minus 70 bis minus 200 Grad vereist. Das geschieht entweder über eine metallische Kontaktfläche oder durch direktes Auftragen eines Kühlmittels. In gefrorenem Zustand kann das Gewebe dann vorsichtig abgetragen werden. Die Kryptotherapie ist oftmals schmerzhaft.


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