Stress: Stress ist zu einem festen Bestandteil im Berufsleben geworden. Auf der einen Seite steigert er die Leistungsfähigkeit, auf der anderen Seite macht er krank. Doch es leidet nicht nur die Psyche bis hin zum Burn-Out, sondern auch unsere Haut. Bei Stress werden die Hormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet, die in hoher Konzentration den Blutgefäßen schaden. Die Haut reagiert mit Reizungen und bekommt einen fahlen und gräulichen Ton.
Ein Artikel der Süddeutschen titelte „Stress macht alt“. Der Artikel bezieht sich auf eine amerikanische Studie um Elissa Epel von der University of California, die nachwies, dass gestresste Menschen schneller altern. Als Beweis führte die Studie die Telomere an: Telomere sind Partikel, die die Enden der Chromosomen in der DANN umgeben. Mit jeder Replikation, oder auch Zellteilung, verkürzen sich die Telomere. Ab einer kritischen Länge können sich die Zellen nicht mehr teilen, ein Wachstumsstopp oder auch der Zelltod tritt ein. So gibt die Länge der Telomere Aufschluss über den Alterungsprozess. Die Forscher stellten folgendes fest: je gestresster und stärker belastet die Menschen waren, desto kürzer waren die Telomere, und damit das faktische Alter desto höher.
Gönnen Sie sich also Auszeiten. Ein bisschen Yoga oder ein Wellness-Abend reichen oft schon für einen Ausgleich zwischen An- und Entspannung. Tipp: nichts stresst so sehr, wie Verspätungen. Man gerät in Hast und verliert den Überblick. Halten Sie sich selbst zur Pünktlichkeit an.
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