Sie können richtig süß sein: Feine Sommersprossen auf Nase und Wangen sehen nach Sommer und Sonne aus, sie sprenkeln Urlaub und Jugend in unser Gesicht. Nicht jeder stört sich an zarten Flecken und manch einer freut sich, wenn der Juli die ersten Pünktchen auf Stirn und Nase malt. So viel zu ein paar netten Sommersprossen – ganz anders sieht es jedoch aus, wenn das ganze Gesicht, die Arme und Schultern von auffälligen, roten oder braunen Flecken befallen sind. Neben Sommersprossen, die erblich bedingt besonders bei rothaarigen und blassen Menschen stark auftreten, gibt es eine Reihe von anderen Pigmentstörungen, die das Hautbild sehr verändern können. Auch Alters- und Pigmentflecke können so auffällig sein, dass der Wunsch nach Entfernung groß ist.
Pigmentflecken haben unterschiedliche Ursachen
Pigmentflecken entstehen, wenn pigmentbildende Zellen mehr Melanin produzieren als die umliegende Haut. Die Melaninbildung wird sowohl durch Sonnenlicht als auch durch hormonelle Veränderungen angeregt. Altersflecken bilden sich ab dem 40. Lebensjahr und sind auf die natürliche Lichteinstrahlung zurückzuführen, der ein Mensch ein Leben lang ausgesetzt ist. Plötzliche Häufungen von Pigmentflecken treten jedoch nach extremer Sonnenbestrahlung auf, so nach einem Sonnenbrand oder häufigem Sonnenbaden. Was viele Frauen nicht wissen: Auch die Anti-Baby-Pille und eine Schwangerschaft können zu einer vermehrten Bildung von Pigmentflecken führen. Außerdem spielen auch erbliche Faktoren eine Rolle: Wessen Eltern viele Muttermale und Hautveränderungen haben, der wird vermutlich selbst auch damit zu kämpfen haben.
Was tun gegen Pigmentflecken?
Gerade wenn dunkle Flecken im Gesicht auftreten oder – etwa nach einem Sonnenbrand – den ganzen Rücken bedecken, möchten viele sie wieder loswerden. Gegen Pigmentflecken werden im Wesentlichen drei Behandlungen angeboten: Lasern, Pigment-Cremes zum Bleichen und chemische Peelings. Das Lasern ist die teuerste, aber auch die effektivste Methode. Die betroffenen Hautstellen werden zerstört und von den umliegenden, heilen Zellen schnell regeneriert. Pigment-Cremes hingegen müssen über Monate hinweg angewendet werden und führen meist nur zu einer leichten Verblassung. Auch chemische Peelings lassen die Pigmentflecken oft nicht ganz verschwinden.
Gefährliche Pigmentflecken
Die meisten Muttermale und Pigmentstörungen sind gutartig. Dennoch besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich an dieser Stelle Hautkrebs entwickelt. Deswegen sollte man die Flecken genau beobachten. Bei unregelmäßigen, erhabenen und besonders dunklen Pigmentflecken ist Vorsicht angesagt. Wenn plötzlich viele neue Mutermale auftauchen, sie größer werden oder dunkle Punkte innerhalb der Flecken auftreten, ist ein Besuch beim Hautarzt ratsam. Für Menschen mit vielen Pigmentflecken gilt außerdem selbstverständlich: Immer gut vor der Sonne schützen!



