Um die Gesichtshaut effektiv behandeln und reinigen zu können, ist es wichtig, dass die Poren geöffnet sind. In vielen Kosmetikstudios wird dafür ein spezielles Gerät zur Hilfe genommen, das Vapozon. Es bereitet die Haut der Kunden auf die nachfolgende eigentliche Behandlung vor, hat sich aber als wichtiger Bestandteil jeder Tiefenreinigung des Gesichts bewährt.
Das Vapozon ist im Wesentlichen ein Gesichtsdampfbad. Das Gerät bringt destilliertes Wasser zum Kochen und stößt einen angenehm warmen Dampf aus. Dieser wird über feine Düsen direkt auf die Gesichtshaut gesprüht. Dadurch werden das Gesicht befeuchtet und die Poren geöffnet. Außerdem werden Hautschüppchen entfernt und dünne Hornschichten aufgeweicht. Sowohl als Vorbereitung auf Peelings und Masken sowie die Entfernung von Unreinheiten eignet sich der Vapozon-Bedampfer sehr. Die Wirkstoffe, die bei der Kosmetikbehandlung auf das Gesicht aufgetragen werden, können besser einwirken und unter die oberste Hautschicht dringen. Mitesser verstopfen die Talgdrüsen. Um sie wirksam entfernen zu können, müssen die Poren möglichst groß sein. Dies wird durch das Dampfbad mit dem Vapozon erreicht. Zusätzlich wird die Vapozon-Behandlung meist als angenehm empfunden. Der nebelartige Dampf legt sich weich und warm über die Haut und die Feuchtigkeit wirkt Spannungsgefühlen entgegen. Oft wird eine Vapozon-Behandlung auch zusammen mit einer Entspannungsmassage für Nacken, Kopf und Gesicht angeboten.
Zusätze für das Vapozon
Ursprünglich waren die Vapozon-Geräte mit Ozonzusätzen ausgestattet. Wie die Ozonschicht der Erde soll der Stoff einen schützenden Film über das Gesicht legen. Heute kann man das Wasser in den meisten Geräte jedoch auch mit anderen Essenzen aufbereiten, zum Beispiel mit Kräutern oder ätherischen Ölen. So entsteht während der Behandlung ein angenehmer Duft – etwa von Kamille – der entspannt, beruhigt und das Wohlbefinden steigert.
Vapozon-Bedampfer werden im Großhandel für den Kosmetikbedarf verkauft. Für den Hausgebrauch eignen sie sich nicht und sind mit mehr als 100 Euro auch nicht gerade billig. Wer jedoch zu Hause einen ähnlichen, vielleicht nicht ganz so wirksamen, Effekt erzielen will, kann vor dem selbstgemachten Peeling das Gesicht wie beim Inhalieren etwa fünf bis zehn Minuten über eine Schüssel mit heißem Wasser halten.



