Pflege für strapaziertes Haar: Haarkuren

HaarkurenInzwischen dürfte es sich herumgesprochen haben, dass die Haut ein empfindliches Organ ist und vor Umwelteinflüssen geschützt werden muss. Aber nicht nur unser Gesicht braucht Schutz vor Sonne und Abgasen – auch unser Haar wird von UV-Strahlen und Umweltverschmutzungen strapaziert. Hinzu kommt, dass gerade Frauen ihr Haar um der Schönheit Willen mit Dauerwellen, Färbungen, Föhn und Lockenstab belasten. Klar, ohne Styling verlässt kaum jemand das Haus, aber die Chemikalien in Tönungen und die Hitzeeinwirkung durch Föhn oder Glätteisen tun der Gesundheit des Haars nicht gerade gut. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele von uns mit sprödem Haar und Spliss in den Haarspitzen zu kämpfen haben. Haarkuren sind für strapaziertes Haar ein unbedingtes Muss.

Die richtige Haarkur

Haarkuren schützen das Haar und machen es wieder geschmeidig, glänzend und kämmbar. Wichtig ist es, die richtige Kur für das eigene Haar zu wählen. Je nach Wirkstoff eignet sich eine Kur besonders für trockenes Haar, das mit viel Feuchtigkeit versorgt werden muss, während eine andere speziell für fettiges Haar entwickelt wurde.  Wer eine Haarkur selber machen will (das Internet bietet eine Unmenge an Rezepten), sollte für sprödes Haar ölhaltige Zutaten wie Avocado oder Olivenöl benutzen. Mildere Inhaltsstoffe wie Joghurt oder Honig eignen sich eher für fettiges Haar. Bei gekauften Haarkuren muss unbedingt darauf geachtet werden, ob die Kur auf gefärbtem Haar oder Dauerwellen angewandt werden darf. Viele Haarkuren enthalten Silikone, die nicht mit chemisch behandeltem Haar zusammengebracht werden sollten. In der Liste der Inhaltsstoffe erkennt man Silikone an der Endung „-methicone.“

Desweiteren gibt es Haarkuren, die ausgewaschen werden müssen, und solche, die im Haar bleiben können. Letztere sind für Allergiker nicht zu empfehlen, da die lange Einwirkzeit der Wirkstoffe zu einer Überreizung führen könnte.

Viele Haarkuren enthalten Zusatzstoffe zur Hautpflege und sollten sanft in die Kopfhaut einmassiert werden.

Reparieren Haarkuren das Haar?

Leider werben viele Hersteller damit, dass ihre Haarkur reparierend und revitalisierend wirkt. Diese Angaben entsprechen so jedoch nicht der Wahrheit. Die Haarkur wirkt, indem sich ein Schutzfilm um das kaputte Haar legt. Die Inhaltstoffe spenden Feuchtigkeit und stärken das Haar mit Vitaminen und anderen Nährstoffen. So wird Schäden vorgebeugt und Glanz und Kämmbarkeit gefördert. Repariert wird das Haar jedoch nicht. Spliss lässt sich nur durch Abschneiden beseitigen und revitalisierend können Haarkuren schon deswegen nicht sein, weil Haar totes Gewebe ist.


Ähnliche Artikel
Haarkuren selber machen
Cassia – Geschmeidig durch den Winter

Hinterlasse eine Nachricht

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Your email is never shared. Required fields are marked *