Champissage – indische Kopfmassage

ChampissageEs gibt kaum etwas, das so entspannend und beruhigend wirkt, wie eine Kopfmassage. Nach einem anstrengenden Tag ist es wundervoll, sich zurückzulehnen, die Augen zu schließen und mit sanften Fingern an Schläfen, Kopf und Nacken massiert zu werden. In Indien wird die Kopfmassage, oder auch Champissage genannt, seit mehreren tausend Jahren praktiziert und ist ein fester Bestandteil des täglichen Lebens. So gehört die Massage zu jedem Friseurbesuch und Familienmitglieder massieren sich gegenseitig. Viele Mütter massieren ihre Kinder jeden Tag, auch die Babies. Im Westen ist die indische Kopfmassage inzwischen ebenfalls beliebt geworden.

Champissage – Ayurvedische Kopfmassage

Die indische Kopfmassage ist mehr als nur ein Kneten von verspannten Muskeln. Sie ist Teil der Ayurveda-Lehre und soll dabei helfen, die innere Balance zu halten. Ayurveda („Wissen des Lebens“) ist die Bezeichnung für die indische Heilkunde, die auf dem Gedanken basiert, dass Körper und Geist zu Selbstheilung angeregt werden können. Die regelmäßige Kopfmassage spielt dabei eine wichtige Rolle, indem sie Stress und Ängste abbaut und somit Krankheiten vorbeugt. Sie soll den Energiefluss im Körper stimulieren und Blockaden abbauen. Sie dient also nur vordergründig der Entspannung von Muskeln und Körper. Wichtiger ist der Beruhigungseffekt für die Seele.

So funktioniert die Champissage

Die indische Kopfmassage, oder Champissage, wurde in den 70iger Jahren von Narendra Mehta in den Westen gebracht und populär gemacht. Er entwickelte die alte indische Tradition weiter, weitete sie aus und fügte ihr Elemente aus dem Shiatsu hinzu. Da sie im Sitzen stattfindet, kann sie praktisch überall durchgeführt werden. Die Massage beginnt an den Schultern und Armen und setzt sich im Nacken fort. Während die Stirn von einer Hand des Masseurs gestützt wird, übt er mit den Fingern sanften Druck auf den Hals direkt unter dem Haaransatz aus. Er greift vorsichtig in das Haar und zieht leicht an der Kopfhaut. Dann arbeitet er sich von den Schläfen über den Kopf und massiert am Schluss das Gesicht und die Ohren. Meist kommen bei der indischen Massage auch Öle zum Einsatz, etwa Mandel-, Sesam- oder Kokosnussöl. So werden die Poren gereinigt, das Haar gekräftigt und die Durchblutung gefördert.


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