Schön wo’s keiner sieht: Die Intim-OP

Intim-OPDass der Schönheit mit allen möglichen Mitteln nachgeholfen werden kann, ist kein Geheimnis. Nicht nur Cremes, Makeup, Peelings und Reinigung gehören zum täglichen Programm – auch Schönheitskorrekturen unter dem Messer sind mittlerweile nicht mehr außergewöhnlich. Nase, Brüste, Haut, Oberschenkel und Bauch werden längst nach individuellen Vorlieben modelliert und verschönert. Aber damit nicht genug. Der neuste Trend der ästhetischen Chirurgie: Die Intim-OP. Immer mehr Frauen möchten auch in dem Bereich, den hauptsächlich sie selbst und der Partner zu Gesicht kriegen, dem vermeintlichen Schönheitsideal entsprechen.

Medizinische Indikationen für Intim-OP

Die Bandbreite der von plastischen Chirurgen angebotenen Schönheitsoperationen im Intimbereich ist groß: Schamlippenverkleinerung und Vaginalverengung gehören ebenso dazu wie eine Unterspritzung des G-Punkts oder Fettabsaugungen am Venushügel. Dabei steht nicht immer die ästhetische Frage im Vordergrund. Alterserscheinungen und die körperlichen Belastungen einer Geburt können den Intimbereich so verändern, das Schmerzen entstehen und die Sexualität beeinträchtigt wird. So behindern möglicherweise stark vergrößerte Schamlippen beim Fahrradfahren oder Reiten. Aber auch der psychologische Faktor spielt eine Rolle. Wenn Frauen keinen Saunabesuch mehr wagen oder ihre Sexualität nur noch im Dunklen leben, könnte eine Intim-OP Abhilfe schaffen.

Intim-OP: Mit dem Laser zur Designervagina

Die meisten Eingriffe im Intimbereich sind nicht aufwendig. Eine Schamlippenverkleinerung kann bei örtlicher Betäubung in einer Stunde mit dem Laser durchgeführt werden. Danach muss die Patientin jedoch mit Schmerzen, Schwellungen und Blutergüssen rechnen. Etwa sechs Wochen muss sie sich schonen – auf Sex wird bis zu zwei Monate verzichtet. Zufriedene Kundinnen berichten von gesteigertem Lustempfinden und verbessertem Körpergefühl.

Dennoch gibt es viele Kritiker an den Schönheitskorrekturen für den Schritt. Ob die Sexualität bei gesunden Menschen wirklich durch chirurgische Maßnahmen verbessert werden kann, ist fraglich – da spielt der Kopf eben eine ganz große Rolle. Außerdem bleibt das Bewusstsein für Normalität auf der Strecke, wenn sogar die Geschlechtsteile dem Schönheitswahn unterworfen sind. Gerade bei jungen Mädchen, bei denen die Intimrasur sozusagen obligatorisch geworden ist, sind die Ansprüche an das Aussehen des Genitalbereichs extrem hoch und nicht unbedingt mit der Realität vereinbar. Die Vorstellung, dass auch hier einem bestimmten Schönheitsideal entsprochen werden muss, kann sehr belastend sein und der Entfaltung einer selbstbewussten Sexualität entgegenwirken. Letztlich sollte man vor jeder  Operation den Kosten-Nutzen-Faktor gründlich abwägen. Wie jeder medizinische Eingriff birgt auch die Intim-OP Risiken, die nicht unterschätzt werden sollten.


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