Meditieren für Anfänger

MeditationDie Ziele, die mit Meditation erreicht werden sollen, sind vielfältig und individuell verschieden. Vielleicht wollen Sie sich damit nach einem langen Arbeitstag entspannen, vielleicht möchten sie Konzentrationsschwierigkeiten abbauen oder einen tieferen Bewusstseinszustand erleben. Wie dem auch sei, für Anfänger ist es am einfachsten, sich bei der Meditation auf ein Objekt zu konzentrieren, um äußere Reize auszuschalten. Wichtig ist außerdem, einen ruhigen, aber gut durchlüfteten und nicht zu warmen Raum zu wählen, um Müdigkeitserscheinungen vorzubeugen. Die Kleidung sollte natürlich bequem und weich sein und insbesondere am Bauch nicht einschnüren, damit die tiefe Atmung nicht behindert wird.

Konzentrationsobjekt beim Meditieren

Das “Konzentrationsobjekt” muss keineswegs ein echter Gegenstand sein. Vielmehr werden Anfänger dazu angehalten, sich ein Wortlaut oder eine Phrase, das sogenannte Mantra, intensiv vorzustellen und während der Meditation im Kopf aufzusagen. Am geeignetsten sind Silben, die in der eigenen Sprache keine Bedeutung haben, um davon nicht abgelenkt zu werden. Ein klassisches Mantra ist das “Om mani padme hum”, es kann aber durch selbstgewählte Laute ersetzt werden. Zu Beginn der Meditation sollte das Mantra laut aufgesagt und nach ein paar Minuten still fortgeführt werden. Wenn man spürt, dass die Gedanken beginnen zu wandern, dient eine Rückkehr zum Mantra dazu, den meditativen Zustand wiederzufinden.

Die richtige Position beim Meditieren

Da Sie beim Meditieren den Körper für längere Zeit still halten müssen, ist es essentiell, eine bequeme Position zu finden. Dabei sollten Sie aber dennoch auf eine gute Haltung achten. Zwar kann auch im Liegen meditiert werden, für Anfänger ist es jedoch so oft schwierig, die Konzentration zu wahren und nicht in den Schlaf zu driften. Geeigneter ist ein Lotus- oder Schneidersitz, oder der Drachensitz, bei dem man mit geschlossenen Knien auf den Fersen sitzt. Anfänglich werden die meisten Sitzpositionen nach einiger Zeit unbequem. Dessen sollte man sich bewusst sein und sich aktiv bemühen, die Haltung eine vorgegebene Zeit lang einzuhalten. Mit einiger Übung wird die Position angenehm und entspannend.

Beim Meditieren Ziele setzen

Sowieso ist es hilfreich, sich zu Beginn Ziele zu setzen. Man sollte sich im Klaren über den Zweck der Meditation sein und eine Zeitbegrenzung (Wecker!) vorgeben. Wird das Meditieren am Anfang noch als schwierige Aufgabe empfunden, lassen sich die Meditationsphasen nach einigen Übungstagen auf eine Stunde ausweiten. Die Entspannung setzt sich auch nach Abschluss des Meditieren fort: Nach einer gelungenen Meditation fühlen Sie sich frisch, ausgeruht und mit Energie geladen.


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