Tricks gegen Tränensäcke

TränensäckeIhr Anblick mag so manch einem die Tränen in die Augen treiben, mit Weinen haben sie jedoch nichts zu tun: Als Tränensäcke bezeichnet der Volksmund die  unschönen Fettpolster, die sich bei manchen Menschen unter den Augen am Unterlid bilden. Die Tränensäcke können ganz unterschiedliche Ausprägungen haben und gerade auf Frauen sehr belastend wirken. Vorübergehende Schwellungen haben oft mit dem Lebenswandel zu tun – das heißt mit schlaflosen Nächten, Alkoholkonsum und Stress, aber auffällige Tränensäcke sind genauso oft erblich veranlagt.

Ursachen für Tränensäcke

Die Haut um die Augen ist besonders fein und empfindlich. Unter dem Unterlid ist die Haut sechsmal dünner als am übrigen Körper, außerdem fehlen Unterhaut und festes Bindegewebe. Mit fortschreitendem Alter machen sich Bindegewebsschwäche und Hautalterungserscheinungen nun genau an diesen Stellen am deutlichsten bemerkbar. Auch wenn der Lymphfluss durch einen unruhigen Lebenswandel aus dem Rhythmus kommt, schwellen die Augenpartien an. Wenn die Haut erschlafft und das darunterliegende Fettgewebe sich hervor wölbt, werden dann die Tränensäcke sichtbar. Wann das geschieht, ist bei jedem Menschen unterschiedlich und hängt sowohl von genetischen Faktoren als auch dem Zustand der Haut (zum Beispiel durch zu viel Sonneneinstrahlung) ab.

Was tun gegen Tränensäcke?

Nur gegen Tränensäcke, die nicht stark ausgeprägt sind, können Kosmetika und Hausmittel helfen. Gegen die Schwellung hilft Kühlung, etwa mit Gurkenscheiben, feuchten Teebeuteln (schwarzer oder grüner Tee) oder Gelkissen. Da die Anschwellung oft durch Wassereinlagerungen im Liegen begünstigt wird, ist es auch ratsam, mit erhöhtem Oberkörper zu schlafen. Als Geheimmittel werden oft Hämorrhoidensalben gehandelt. Die wirken zwar abschwellend, enthalten aber meist Kortison, das die Haut bei regelmäßiger Benutzung noch mehr ausdünnt und somit einen gegenteiligen Effekt erzielt. Bei starker Fetteinlagerung kann nur eine Operation die Tränensäcke entfernen. Dafür macht der Arzt am Unterlid einen kleinen Schnitt und entnimmt das Fett. Danach werden Haut und Muskeln gestrafft. Vor einer Operation muss jedoch ausgeschlossen werden, dass die Tränensäcke durch Krankheiten hervorgerufen wurden. Das können Allergien oder Nierenschäden sein, aber auch Schilddrüsenerkrankungen, Bindehautentzündungen oder – sehr selten – Tumore sein. Wenn diese Faktoren ausgeräumt wurden und die Tränensäcke sich von alleine nicht mehr zurückbilden, ist eine Operation empfehlenswert, besonders wenn durch die starken Schwellungen, die eigentlich nur ein ästhetisches Problem darstellen, ein hoher seelischer Leidensdruck empfunden wird.


Ähnliche Artikel
Frutels gegen Pickel
5 Tipps für schöne Haut
„Fraxeln“ gegen große Poren
Die Fisch-Pediküre
Fußpflege: Hornhaut entfernen

One Comment

  • Frank
    11. März 2010 | Permalink |

    Hi,

    also OP’s sind mir viel zu gefährlich!!! Trainiere stattdessen lieber mit einem Gerät, dass die Gesichtsmuskeln stimuliert http://www.facelift-gym.de/
    Zudem ist mir auch eine OP viel zu teuer!!!

    Der Frank

Hinterlasse eine Nachricht

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Your email is never shared. Required fields are marked *