Die Ursachen für Mundgeruch können von unterschiedlicher Natur sein. Die häufigsten Ursachen sind mangelnde Mund- und Zungenhygiene. Die Ernährung spielt natürlich auch eine wichtige Rolle, der Genuss von scharfen Speisen, Knoblauch, Zwiebeln oder Alkoholgenuss kann auch zu vorübergehendem Mundgeruch führen. Durch Zersetzung verbleibender Essenrückstände in den Zahnzwischenräume durch Bakterien, die im Mundspeichel enthalten sind, entsteht ein unangenehmer, fauliger Geruch.
Was tun gegen Mundgeruch?
Dabei lässt sich dieses Problem oft ganz einfach in den Griff kriegen, durch regelmäßiges Zähne putzen (im besten Fall 3 mal täglich) und die Pflege mit speziellen Mundwässern, zum Beispiel Listerine oder Meridol, beide wirken antibakteriell. Nur das Zähnenputzen allein reicht nicht aus, um die Zahnzwischenräume effektiv von Essensresten zu befreien. Nach dem Putzen sollte man die Zahnpflege auf jedenfall mit Zahnseide ergänzen. Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, Ihre Zahnbürste mindestens alle drei Monate zu erneuern, da die Borsten ihre Reinigungkraft durch das tägliche Putzen verlieren und der unangenehme Geruch der Nahrung sich in den Borsten festsetzten kann. Für unterwegs empfiehlt es sich ein kleines Mundspray mit zu führen. Klein und handlich passt es in jede Handtasche, ist in Sekundenschnelle angewandt und gibt ein sicheres Mundgefühl und dadurch bedingt ein selbstbewußteres Auftreten anderen Menschen gegenüber.
Rauchen fördert Mundgeruch
Es gibt aber noch andere Faktoren, die Mundgeruch hervorrufen oder begünstigen. Speziell Rauchen, Diabetes und Stress sind solche Faktoren. Die verbreitetste Form ist wohl die Foetor ex ore, von der etwa ein viertel der Bevölkerung betroffen sind. Hervorgerufen wird diese Form des Mundgeruches durch Erkrankungen in der Mundhöhle sowie im Nasen und Rachenbereich. Da die Mitmenschen die betroffenen Personen meist nicht auf den Geruch aufmerksam machen, wissen die Betroffen oftmals nicht, dass sie Mundgeruch haben.
Mundgeruch mit Hausmitteln bekämpfen
Es gibt etliche alte Hausmittelchen wie zum Beispiel: Saft einer halben Zitrone auspressen, in ein Glas geben und gurgeln.
Morgens eine Kaffeebohne kauen gilt als Wundermittel, um unangenehme Gerüche zu neutraliesieren. Und selbst die Oma wusste schon, dass nach dem Verzehr von Knoblauch etc. am Besten rohe Petersilie hilft. Einen Apfel oder eine Banane zu essen, überdeckt kurzfristig den üblen Geruch. Eukalyptus- und Minzbonbons sowie Kaugummi oder getrocknete Minz- und Salbeiblätter haben einen ähnlichen Effekt. In jedem Haushalt zu finden ist der Kamillentee, ein Heilmittel bei Bauch und Halsschmerzen. Aber wussten Sie, dass der Tee auch gegen Mundgeruch und Belag auf der Zunge helfen kann? Der Tee wird wie gewohnt mit kochend heißem Wasser zubereitet. Ein bisschen abkühlen lassen und dann mit dem Kamillentee gurgeln, kann mehrmals am Tag wiederholt werden. Teebaumöl sollte in keinem Haushalt fehlen, es hilft nicht nur wunderbar gegen Pickel und entzündete Pusteln bei der Akne. Es ist in jeder Beziehung ein echtes Wundermittel. Es wirkt entzündungshemmend und wundheilend, darüber hinaus ist das Öl sehr gewebeschonend und kann bedenkenlos angewand werden. Durch seine pilzabtötende Wirkung ist es ideal geeignet bei Mund und Zahnfleischentzündungen. Einige Tropfen Teebaumöl mit Wasser mischen und mehrmals täglich Gurgeln. Teebaumöl wirkt auch angenehm auf die Psyche durch seine beruhigenden Inhaltsstoffe.
Alle oben angegebenen Hausmittel stellen keine langfristige Lösung des Problems dar. Wenn trotz regelmäßiger Zahnhygiene ein ungutes Gefühl im Mund zurück bleibt, sollte man vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Mundgeruch kann nämlich auch ein Signal für schwere innere Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes, Magersucht oder Nierenerkrankungen, sein.



