Ein Fön ist für jeden, der mehr als einen Bürstenhaarschnitt hat, unabkömmlich. Zwar ist es für das Haar am gesündesten an der Luft getrocknet zu werden – aber seien wir ehrlich: Ohne Föne wären wir ganz schön aufgeschmissen. Man hat morgens schließlich nicht Zeit, stundenlang zu warten, bis die Mähne an der Sonne getrocknet ist. Außerdem klappt das Haarstyling am besten, wenn die Frisur in Form geföhnt wird. Ein Fön gehört also eigentlich in jeden Haushalt. Worauf sollte man jedoch achten, um im großen Angebot in den Kaufhäusern die guten von den schlechten Fönen unterscheiden zu können?
Föne für gesundes Haar
Föhnen strapaziert das Haar – besonders die Hitze setzt dem Haar zu und kann es auf Dauer austrocknen. Deswegen sollte das wichtigste Kriterium beim Kauf von Fönen sein, dass sie das Haar möglichst schonend trocknen. Das Manko bei vielen Fönen: Sie sind zu heiß. Zum Trocknen des Haars ist gar keine große Hitze notwendig, ausschlaggebender ist die Blaskraft des Geräts. Deswegen sollte man darauf achten, dass der Fön mehrere Hitzestufen sowie ein verstellbares Gebläse hat. Eine Kaltluftstufe gehört bei den meisten Anbietern bereits zum Standard – darauf sollte auch nicht verzichtet werden. Gute Föne sind außerdem nicht zu laut. Beim Föhnen sollen schließlich weder die Haare noch das Gehör in Mitleidenschaft gezogen werden. In einem Test von Stiftung Warentest schnitt der Satinpro Satin Ions von Braun in der Gesamtwertung am besten ab. Allerdings hat das Stück mit 60 Euro auch einen stolzen Preis. Außerdem verschlucken viele teure Haartrockner auch viel Strom. Auf ein Gerät mit mindestens 1000 Watt sollte man jedoch nicht verzichten, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Egal für welchen Fön Sie sich schlussendlich entscheiden: Bei Föhnen müssen Sie darauf achten, das Gerät nicht zu nah am Kopf zu halten – auch so verhindern Sie ausgetrocknetes Haar und Spliss.
Neue Technologie: Der Ionen Fön
Immer mehr Hersteller werben in letzter Zeit mit einer besonderen Technologie: Ein Ionen-Fön bläst negativ aufgeladene Ionen mit dem Luftstrahl auf das Haar. Diese spalten die Wassertropfen und sollen so zu einer schnelleren Trocknung führen. Außerdem wird nach Herstellerangaben ein Teil der kleinen Wassermoleküle vom Haar aufgenommen, das so geschmeidiger und leichter frisierbar wird. Die Meinungen teilen sich, was den Ionen Fön angeht. Laut Stiftung Warentest profitieren hauptsächlich Frauen mit langem, dickem Haar von der Technologie, während sie auf dünnes, glattes Haar einen geringeren Effekt hat. Da es Föne mit Ionen-Technik inzwischen auch bei Discountern zu kaufen gibt, kann man die Methode jedoch auch ausprobieren, ohne viel Geld auszugeben.



