Meditation und die Wissenschaft

Meditation und WissenschaftDas Meditieren nach Vorbild der fernöstlichen Philosophien findet seit Jahrzehnten im Westen unzählige Anhänger. Viele Menschen schwören auf Praktiken wie Yoga oder Tai-Chi, bei denen meditative Elemente zentral sind, und erfahren durch regelmäßiges Meditieren Stressabbau, Körperkontrolle und Beruhigung. Sie steigern durch das Meditieren ihr Wohlbefinden und erreichen einen neuen Bewusstseinszustand, in dem sie sich vom Alltagsdenken, Zukunftsängsten und Erinnerungen frei machen, und ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren.

Inzwischen werden in Europa und Amerika unzählige Formen der Meditation gelehrt und praktiziert, nicht nur in speziellen Meditationszentren und religiösen Stätten, sondern auch in Fitnessstudios und im eigenen Heim. Mit der steigenden Popularität haben auch immer mehr Mediziner begonnen, sich für die Übungen zu interessieren und wissenschaftlich zu untersuchen, welchen Effekt das Meditieren auf Körper und Seele hat.

Studien zur Meditation

Dass Meditation beruhigend wirkt, ist für jeden, der es ein Mal ausprobiert und die Grundlagen gemeistert hat, offensichtlich. Tatsächlich empfehlen auch Ärzte und Psychotherapeuten die Technik zur Entspannung. Wie die Wirkung der Meditation wissenschaftlich zu erklären ist, ist jedoch aus medizinischer Sicht noch nicht zufriedenstellend erforscht. Die Hirnwellen von Menschen im meditativen Zustand unterscheiden sich deutlich von denen, die nicht meditieren. Klinisch erwiesen ist auch, dass der Herzschlag sich verlangsamt, die Muskelspannung nachlässt und die Atmung langsamer wird. In Studien an tibetischen Mönchen sind sogar permanente neurale Veränderungen festgestellt worden. Eine Reihe von Untersuchungen hat Zusammenhänge zwischen Meditation und der Verbesserung von Leiden wie Bluthochdruck, Herzschwächen und Drogensucht betrachtet. So gibt es Belege dafür, dass regelmäßige und intensive Meditation Bluthochdruck senken und Stress abbauen kann. Auch der Cholesterin-Spiegel soll demnach durch meditative Praktiken wie Yoga senkbar sein. Allerdings sind viele dieser Studien methodisch nicht ausgereift und nicht repräsentativ. Großangelegte Untersuchungen zum Effekt von Meditation fehlen noch. Auch gibt es bisher keine überzeugenden Erkenntnisse darüber, warum das Meditieren einen solchen körperlichen Effekt hat.

Viele Anhänger der Meditation können auf solche Beweise aber getrost verzichten. So lange sie am eignen Leib spüren, dass das Meditieren ihnen guttut und wesentlich zum Stressabbau beiträgt, braucht man schließlich keine wissenschaftlichen Untersuchungen, um ein befreiendes Insichkehren zu genießen.


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