Im Sommer muss die Haut vor Sonnenstrahlen gut geschützt werden. Aber auch im Winter ist das Wetter nicht gerade hautfreundlich. Das Wechselspiel zwischen heiß und kalt, drinnen und draußen strapaziert die Haut ebenso wie die geringe Luftfeuchtigkeit im Freien und die Trockenheit in beheizten Räumen. Aufgesprungene Lippen, gerötete Wagen und spröde Haut gehören deswegen von November bis Februar zu den typischen Hautproblemen. Natürlich muss im Winter Pflege für Haut und Körper deswegen entsprechend angepasst werden.
Winter-Pflege: Feuchtigkeit ist grundlegend
Das wichtigste im Winter: Die Haut muss mit einer Extraportion Feuchtigkeit versorgt werden. Morgens und abends sollten Sie Körper und Gesicht eincremen – am besten mit einer fetthaltigen Feuchtigkeitscreme. Trinken Sie außerdem viel Wasser und Tee, um die Haut auch von innen optimal zu versorgen. Duschen Sie nicht zu heiß – eine Wechseldusche fördert die Durchblutung und beugt somit der Hautalterung vor. Auch wenn es verführerisch ist: Baden Sie im Winter nicht zu oft – und vor allem nicht zu heiß. 15 Minuten zwei Mal die Woche sollte die Obergrenze sein. Am besten Sie tropfen ein bisschen Olivenöl ins Bad, dann bleibt die Haut geschmeidig und feucht.
Auch die Lippen dürfen bei der Winter-Pflege nicht vergessen werden: Nehmen Sie immer einen Fettstift mit und vermeiden Sie es, über die trockenen Lippen zu lecken oder daran zu knabbern.
Um die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu regulieren, lohnt es sich bei besonders trockenem Klima, ein Luftbefeuchter anzuschaffen. Alternativ können Sie jedoch auch vor dem Schlafengehen ein feuchtes Handtuch über die Heizung hängen. Allgemein ist es aber besser warm eingepackt ohne Heizung zu schlafen.
Winter-Pflege: Im Freien gut versorgt
Auch wenn es in vielen Regionen im Winter grau und wolkig ist – vergessen sie den Sonnenschutz nicht, sobald die Sonne durch die Wolken bricht. Gerade wenn Schnee liegt und das Sonnenlicht reflektiert wird, wird die Kraft der UV –Strahlen in der kalten Jahreszeit oft unterschätzt, daher ist Winter-Pflege sehr wichtig.
Juckreiz auf der Haut wird im Winter oft durch Schwitzen verursacht. Draußen gegen die Kälte gewappnet, beginnen wir zu schwitzen, sobald wir einen beheizten Raum betreten. Deswegen sollte man sich in Schichten kleiden, so dass drinnen – auch zum Beispiel beim Einkaufen – sofort ein paar Kleidungsstücke abgenommen werden können.



