Winter-Pflege für Hände und Füße

Winter-Pflege Hände FüßeIm Winter sind die Hände meist das erste Körperteil, an dem sich die Auswirkungen von beißender Kälte, scharfem Wind und niedriger Luftfeuchtigkeit bemerkbar machen. Die Hände sind den Elementen ungeschützt ausgesetzt und kommen öfter als der Rest des Körpers in Berührung mit Wasser. Deswegen haben viele Menschen in den kalten Monaten mit besonders trockener Haut an den Händen und rauen, aufgesprungenen Knöcheln zu kämpfen. Um dies zu verhindern, bedürfen auch die Hände einer ausgiebigen Winter-Pflege.

Winter-Pflege für die Hände

Die wichtigste Grundlage für die Winterpflege der Hände ist ausreichend Feuchtigkeit. Da die Luft im Winter sowohl im Freien als auch drinnen durch Heizungsluft besonders trocken ist, ist es eine gute Idee, in jedem Zimmer ein Schüsselchen mit Wasser auf die Heizung zu stellen – das Wasser verdampft, die Luftfeuchtigkeit steigt. Außerdem müssen die Hände regelmäßig mit einer reichhaltigen Handcreme eingecremt werden. Alternativ kann man auch Kokusöl verwenden. Zudem sollte man die Hände einmal in der Woche mit Oliven- oder Mandelöl massieren.

Wenn die Haut an den Händen bereits sehr trocken und schmerzhaft ist, gilt es, die Berührung mit Wasser soweit wie möglich zu vermeiden. Sofern man nicht im Krankenhaus arbeitet, sollte man die Hände nicht öfter als notwendig waschen. Bei der Hausarbeit ist es ratsam, Plastikhandschuhe zu tragen. Die schützen nicht nur vor der austrocknenden Wirkung des Wassers, sondern auch vor den Chemikalien, die die Haut zusätzlich austrocknen. Ein besonderer Trick: Nach dem Händewaschen ein paar Tropfen Zitronensaft auf den Händen verreiben. So werden sowohl Feuchtigkeit als auch Vitamine zugeführt, der pH-Wert wird ausbalanciert.

Winter-Pflege für die Füße

Da die Füße im Winter besser geschützt sind als im Sommer, werden sie vom Winterklima meist weniger angegriffen als die Hände. Dennoch besteht durch häufiges Schwitzen eine erhöhte Gefahr von Pilzbefall. Außerdem kann – gerade bei alten Menschen und Diabetespatienten – die Durchblutung in den Füßen aufgrund der Kälte gestört werden. Deswegen sollte man die Füße jeden Abend massieren. Außerdem müssen die Socken täglich gewechselt werden, um vor Pilz zu schützen. Feuchte Schuhe und Socken sollten so schnell wie möglich ausgezogen werden. Trocknen Sie die Füße nach dem Waschen gut ab und tragen Sie dicke, aber locker sitzende Socken, um übermäßiges Schwitzen zu vermeiden.


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