Wie funktionieren eigentlich Fettzellen?

FettzellenDie Supermärkte sind voll von Produkten, die als „fettfrei“ oder „mit weniger Fett“ beworben werden. Im täglichen Kampf gegen Dickmacher und für eine bessere Figur ist Fett zum Feind Nummer 1 geworden, wahrscheinlich noch gefürchteter als Zucker.

Doch was genau passiert in unserem Körper, wenn wir Fett zu uns nehmen? Sollte Fett in der Nahrungsaufnahme weitestgehend vermieden werden?

Die Funktion von Fettzellen

Fettzellen sind wichtige Energiespeicher, die Fette aus der verdauten Nahrung speichern und bei Bedarf wieder abgeben. Bei schlanken Menschen, die sich viel bewegen, dienen die Fettzellen lediglich als Zwischenlager. Bei den dickeren von uns werden sie jedoch zu einem permanent gefüllten Speicher – weil sie ständig mit einem Überangebot konfrontiert sind, können sie sich bis auf das 200fache ihrer ursprünglichen Größe aufblähen. Das macht sich dann unangenehm an Bauch, Oberschenkeln und Po bemerkbar. Neuste Forschungen legen nahe, dass die Anzahl der Fettzellen im Kindes- und Jugendalter festgelegt werden. Das heißt, dass diese Phase besonders kritisch ist, was eine gesunde Ernährung betrifft. Wer in jungen Jahren zu viel Fett aufnimmt, baut weitere Fettzellen auf, die dann ein Leben lang auf mehr Nahrungszufuhr warten. Denn bei einer Diät schrumpft lediglich die Größe der Fettzellen, ihre Anzahl bleibt jedoch konstant.

Füttert die Fettzellen mit gesundem Fett!

Fett erfüllt im Körper durchaus eine wichtige Aufgabe. Es isoliert vor Kälte und speichert Energie. Außerdem müssen Fette mit der Nahrung aufgenommen werden, da sie essentiell für die Verarbeitung bestimmter Vitamine sind. Es wird empfohlen etwa ein Drittel des täglichen Kalorienbedarfs mit Fetten zu decken. Dabei macht es aber einen Unterschied, welche Fette (die aus einer Verbindung von Alkohol und Fettsäuren bestehen) zu sich genommen werde. Gesättigte Fettsäuren, die besonders in tierischen Produkten wie Wurst und Käse vorkommen, sind eher gesundheitsschädigend und lassen den Cholesterinspiegel in die Höhe schnellen. Noch ungesunder sind Transfette, die entstehen wenn ungesättigte Fettsäuren erhitzt werden, zum Beispiel in frittierter Nahrung wie Kartoffelchips oder Pommes. Ungesättigte Fettsäuren aus Nüssen oder Pflanzenölen gehören hingegen zu einer gesunden Ernährung. Omega-Fettsäuren sind lebensnotwendig. Sie fördern die Blutgerinnung und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Diese Fette sind in Nüssen, Lein- und Rapsöl sowie fettreichen Fischsorten wie Hering, Lachs oder Makrele enthalten.


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