Fit mit Schwungstab

SchwungstabVielleicht ist der ein oder andere in letzter Zeit einmal an einem Fitnessstudio vorbeigekommen, das Kurse anbietet, in denen mit Schwungstab gearbeitet wird. Dann konnte er vielleicht Zeuge werden, wie eine Gruppe von Erwachsener Fitnessübungen mit merkwürdigen Stäben in den Händen durchführt – schwingende Stäbe, die ohne Unterlass in Vibration gehalten werden. Was es damit auf sich hat? Schwungstäbe sind ein neuer Fitnesstrend, der auf Muskeln abzielt, die bewusst gar nicht angespannt werden können.

Mit Schwungstab zu einem kräftigen Rücken

Schwungstäbe wurden ursprünglich in Reha-Kliniken und von Physiotherapeuten eingesetzt. Inzwischen gibt es eine Reihe von Anbietern (zum Beispiel Flexi Bar und Staby Bar), die die Glasfiberstäbe als Fitnessgeräte vertreiben. Der Grundgedanke: Durch Vibrationen wird die Tiefenmuskulatur in Gang gesetzt und der Körper umfassend und schonend trainiert. Sie werden insbesondere zur Stärkung des Rückens, zur Verbesserung der Haltung und für eine Kräftigung von Bauch, Beinen und Po eingesetzt. Besonders wichtig für die Stabilität der Wirbelsäule und damit des ganzen Körpers ist nämlich die Tiefenmuskulatur, die nicht willkürlich aktiviert werden kann. Stattdessen können diese Muskeln mit den Vibrationen des Schwungstabes aktiviert und angespannt werden. Werden klassische Fitnessübungen also mit Flexi Bar in der Hand durchgeführt, werden weitaus mehr Muskeln in Anspruch genommen als bei herkömmlichen Übungen. So werden alle Muskelpartien gleichmäßig trainiert und schnellere Ergebnisse erzielt. Weil die Stützmuskulatur essentiell für eine gute Haltung und einen gesunden Rücken ist, stellen Übungen mit Flexi und Staby Bar oder anderen Schwungstäben ein ideales Präventionstraining für alle dar, die mit dem Rücken oder den Bandscheiben zu kämpfen haben.

Trainingsstunde mit Schwungstab

Es gibt inzwischen eine Auswahl an Schwungstäben, die im Preis zwischen 20 und 90 Euro variieren. Im Wesentlichen handelt es sich aber bei allen Modellen um Glasfiberstangen, die etwa anderthalb Meter lang sind, in der Mitte einen Griff haben und am Ende mit Gewichten versehen sind. Bei einigen Modellen (zum Beispiel beim Staby Bar) können diese Gewichte ausgetauscht und dem Bedarf des Trainierenden angepasst werden. Bei den Übungen wird der Stab nun mit beiden Händen und ausgestreckten Armen gehalten und mit kleinsten Handbewegungen in Schwung gebracht. Das ist nicht ganz einfach und kostet Konzentration und Übung. Also nicht zu schnell aufgeben! Nach einiger Zeit wird die Koordination einfacher – und dann zeigt der Schwungstab schnell seine Wirkung.


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