Hausmittel gegen Warzen

Hausmittel gegen WarzenWarzen! Man kann nichts dagegen machen, plötzlich sind sie da, über Nacht. Manche sehen komisch aus, andere sind extrem schmerzhaft oder ansteckend. Das Alter spielt dabei keine sehr große Rolle. Ob alt oder jung, jeder kann sie kriegen. Auch das Geschlecht ist den Warzen herzlich egal. Sie wachsen an den unmöglichsten Stellen und es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen, Größen und Variationen. Zum Glück gibt es Hausmittel gegen Warzen. Doch welche Warzen gibt es und warum entstehen sie?

Hausmittel gegen Warzen: Ursache für Warzen

Warzen entstehen allerdings nicht einfach so, es ist ein Virus, der sich im Körper befindet und diese Hautwucherungen hervorruft. (Humanes Papilloma Virus) Diese Hautwucherungen, die durch dieses Virus hervorgerufen werden, sind ansteckend, aber nicht gesundheitsschädlich. Der Virus gelangt durch kleine Risse in die Haut und nistet sich dort ein. Es kann nur ein paar Wochen, aber auch Monate dauern, bis sich die Haut an der Stelle anfängt zu verdicken. Die Ansteckung erfolgt dann durch Kontaktinfektion. Man muss die Warze allerdings nicht direkt berühren, um sich anzustecken, sondern man kann sich auch an öffentlichen Plätzen, wie im Schwimmbad, in Hotels oder auch in der Sauna mit diesem Virus infizieren und man merkt es noch nicht mal.

Hausmittel gegen Warzen: Warze erkennen

Das Aussehen der Warzen variiert, je nach Virustyp. (Es gibt 100 verschiedne Virentypen) Aber in der Regel haben sie eine scharfe Abgrenzung und eine raue, schuppige Oberfläche. Dazu muss man noch sagen, alle diese Hautwucherungen sind gutartig! Die häufigste Warzenform sind die an Händen und Füßen (Stachelwarzen), von denen meist nur Kinder und Jugendliche betroffen sind. Die Stachelwarzen an den Füßen können ganz leicht zu Dornwarzen werden. Durch den ständigen Druck des Körpergewichts auf die Füße können sie nicht nach außen wachsen, deshalb wachsen sie dornförmig nach innen, was sehr schmerzhaft werden kann.  Sie werden von einer dicken Schicht Hornhaut bedeckt und haben kleine rote und schwarze Punkte auf der Oberfläche. Diese Punkte sind kleine Einblutungen in die Oberhaut. Wenn Dornwarzen anfangen zu schmerzen, sollten sie mit Hilfe einer Operation entfernt werden. Diese Form ist nicht so ansteckend und nicht auf andere übertragbar. Sie sehen am Anfang aus wie kleine Papeln und können sich unregelmäßig am Körper verteilen. Andere häufige Warzentypen sind die flachen-, pinsel- oder fadenförmigen Warzen. Sie wachsen meistens im Gesicht und am Hals.

Eine andere Form sind Mosaikwarzen. Sie können sich am ganzen Körper verteilen und wachsen meistens sehr dicht beieinander. Hauptsächlich sind sie an der Ferse und im Knöchelbereich zu finden. Diese Warzen sind völlig harmlos.

Eine andere Art der normalen Warzen, sind die Flachwarzen. Sie treten meistens im Gesicht-, Rückenbereich oder an den Seiten der Extremitäten auf. Meistens sind Kinder und Jugendliche betroffen. Diese Warzen wachsen oft in großen Mengen und bleiben über Jahre hin bestehen, bis sie spontan eines Tages von alleine wieder weg gehen.

Die weitaus ernstere Form der Warzen sind die Genitalwarzen, auch Feigwarzen genannt. Sie sind extrem ansteckend und werden vorzugsweise beim Geschlechtsverkehr übertragen. Diese Warzen fühlen sich vor allem in feucht-warmen Gebieten pudelwohl. Daher gibt es keinen besseren Platz für diese kleinen Monster, als den Genitalbereich. Wenn dieser Bereich durch vorherige Erkrankungen geschädigt wurde, zum Beispiel durch eine Darmentzündung oder eine Harnröhrenentzündung, können die Viren besser eindringen. Zu Anfang der Infektion bilden sich kleine Papeln, die in größerer Anordnung zusammen stehen. Nach einiger Zeit bilden sich Wucherungen, die blumenkohlartig aussehen. Sie können in das umliegende Gewebe eindringen und es zerstören. Es gibt 2 verschiedene Arten von Feigwarzen: eine spitze Feigwarze und eine flache Feigwarze. Die flache Feigwarze kann bei nicht Behandlung zu bösartigem Krebs (zum Beispiel Gebärmutterhalskrebs) werden. Beide Geschlechter sind gleichermaßen betroffen.

Die anderen beiden Warzentypen sind: Dellwarzen, auch Wasserwarzen genannt und Alterswarzen.

Die Dellwarzen werden von einer anderen Virusgruppe übertragen und haben deshalb ein etwas anderes Aussehen. Sie sind stecknadel- bis erbsengroß und sind in Gruppen angeordnet. Der Name Dellwarze kommt daher, weil sie in der Mitte kleine Delle aufweisen. Sie treten meist im Gesicht, an den Achseln und im Genitalbereich auf. Diese Infektion ist nicht gefährlich, da sich die Dellwarzen in der Regel nach etwa einem Jahr von selber wieder zurückbilden.

Wie der Name schon sagt, treten Alterswarzen erst in einem etwas fortgeschritteneren Alter auf. Diese Hautveränderung ist erblich. Durch ihre dunkle Pigmentierung werden sie oft mit Muttermalen oder bösartigem Melanomen verwechselt. Aber im Gegensatz dazu, sind Alterswarzen grundsätzlich gutartig. Beide Geschlechter sind davon betroffen.

Hausmittel gegen Warzen: Grund für Infektion

Der Grund, warum manche Leute Warzen bekommen und andere nicht, ist noch nicht erforscht, aber fest steht, wer schlecht durchblutete Hände und Füße hat, oder dünne und trockene Haut aufweist, bekommt öfters Warzen als andere. Durch die Trockenheit der Haut können  kleine Risse entstehen. Durch diese Öffnungen können die Erreger in die Haut gelangen. Meistens sind die Hände betroffen, da man mit den Händen täglich viele Sachen berührt, wie zum Beispiel Besteck, Türklinken und vor allem andere Menschen. Zur Vorbeugung sollten Sie daher immer die Hände mit einer Fettcreme eincremen. Hat man sich, trotz dieser Vorsichtsmaßnahme, doch mit diesen Viren infiziert, benutzten Sie zum Beispiel beim Hände waschen 2 verschiedene Handtücher, damit man die umliegenden Hautareale nicht infiziert.

Hausmittel gegen Warzen: die Lösung

Die Feigwarzen sollten nicht in Heimarbeit behandelt werden, sondern nur von einem Arzt. Für alle anderen Warzen gibt es verschiedene Hausmittel, mit denen man die Infektion stoppen kann. Ein Hausmittel ist Zitronensaft. Diesen morgens auf die Warze auftragen und über den Tag einwirken lassen. Eine andere Methode ist eine Essig- Salz-Lösung. Diese Lösung 3-mal täglich auf die Warze auftragen. Durch die Säure in diesen Mitteln werden die Warzen ausgetrocknet und gehen somit wieder weg. Andere Hausmittel sind Knoblauch und Milch von einer Löwenzahnblume. Damit diese Hausmittel auch helfen, sollten sie über mehrere Wochen angewendet werden, auch sollte an den infizierten Hautarealen nicht gekratzt werden, da sonst die Hautstelle anfängt zu bluten und sich die Viren auf andere Regionen verteilen können. Wenn die Infektion, trotz alter Hausmittel und andere Methoden, nicht zurück geht, sollte in jedem Fall ein Hautarzt aufgesucht werden.


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One Comment

  • Tom
    8. Mai 2010 | Permalink |

    Warum diese Mühen, meine Hautärztin hat zweimal mit flüssigem Stickstoff die Warze kurz abgekühlt, dadurch sind die Viren abgestorben und die Warze ging ohne weitere Behandlung von allein zurück ca. 4 Wochen. Zudem bezahlt diese Behandlung die Krankenkasse.

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