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Fettige Haut

Glänzt Ihre Haut an der Nase und Stirn schon unmittelbar nach dem Waschen? Dies ist ein Merkmal für eine fettige Haut. Genauso weißt eine fettige Haut erweiterte Poren auf und neigt zu Mitessern und Pickeln. Merkmale einer  fettige Haut weisen überwiegend junge Menschen, vor allem in der Puppertät bzw. im Teenageralter, auf.

Reinigung und Pflege einer fettigen Haut

Die fettige Haut sollte immer sanft behandelt werden, auch wenn die fettige Haut den Anschein hat robust und unempfindlich zu sein.  Bei der fettigen Haut ist das Wichtigste, diese gründlich und schonend zu reinigen.
Verwenden Sie ein seifenfreies Waschgel und reinigen Sie damit morgens und abends Ihre fettige Haut. Reinigen Sie Ihre fettige Haut auch nicht öfter, denn dies macht die Haut nicht reiner. Empfehlenswert ist auch ein Peeling 1-2 mal in der Woche. Abgestorbene Hautzellen werden entfernt und das Peeling hat außerdem die Eigenschaft Mitesser vorzubeugen. Das Peeling wird aufgetragen und durch sanfte kreisende Bewegungen verteilt. Nicht zu heftig rubbeln, denn dadurch können  Entzündungen entstehen. Nach dem Reinigen sollten Sie auf Ihre fettige Haut ein Gesichtswasser  mit Salicyl- oder Milchsäure auftragen, das gegen verstopfte Poren hilft. Falls Ihre fettige Haut  zu Mitessern neigt, wie in den meisten Fällen,  sollten Sie diese  von einer gut ausgebildeten Kosmetikerin  im regelmäßigem Abstand (1 mal in der Woche) entfernen lassen.
Nur weil die Haut fettig ist, heißt es noch lange nicht, dass die fettige Haut keine Pflege braucht. Auch fettige Haut sollten Sie eincremen.  Denn auch  der fettigen Haut wird durch Heizungsluft, Sonne oder Akne-Medikamente Feuchtigkeit entzogen – vor allem im Winter. Bei der fettigen Haut sollten Sie jedoch keine fettreichen Cremes verwenden, sondern benutzen Sie nur leichte Fluids oder Gele, die Wirkstoffe gegen Unreinheiten enthalten, z. B. Milchsäure  oder Lipo-Hydroxysäure und den Feuchtigkeitshaushalt regulieren. Der Vorteil dieser Fluids oder Gele besteht darin, dass durch die mattierenden Pigmente enthalten, die den Glanz der fettigen Haut hinauszögern.

Wie schminke ich eine fettig Haut?

Da die fettige Haut sehr glänzend ist, sollten Sie eine mattierende Grundierung verwenden. Haben Sie Unreinheiten oder rote Stellen, dann decken Sie diese zusätzlich mit einem Abdeckstift bzw. einem Concealer ab. Damit das Make-up länger hält, bestäuben Sie Ihr Gesicht mir losem Puder (Koppaktpuder sollte bei der fettigen Haut nicht verwendet werden, weil diese meist eine fettige Grundlage haben). Nehmen Sie Ihr Puder immer mit, damit Sie, sobald die fettige Haut wieder anfängt zu glänzen, etwas nachpudern können. Oder besser noch: verwenden Sie Puderplättchen, die das überschüssige Hautfett absaugen, denn zu oft nachpudern bewirkt oft einen fleckigen Teint.

Große Poren?!

Zusätzlicher Tipp: Eine fettige Haut weist oft Mitesser auf, diese durch die   Eingänge der Talgdrüsen die Poren sichtbar erweitern. Durch Alkohol ziehen sich die Poren zusammen. Verwenden Sie daher ein Gesichtwasser das Alkohol enthält.  Alternativ können Sie auch mit silikonhaltigen Make-ups oder Cremes, die mit lichtreflektierenden Pigmenten wie ein Weichzeichner wirken, vorübergehend die Erscheinungen der Großporigkeit reduzieren.

Mitesser und Pickel?

Sprießen die Mitesser und Pickel?! Prüfen Sie ob Ihre angewendeten Produkte wirklich für  Ihre fettige Haut geeignet ist. Besonders die Sonnenmilch, die  möglichst fettfrei sein sollte.
Größere Hautkatastrophen vertuschen Sie mit einer  guten Abdeckcreme. Wenn Sie unter akute Entzündungen leiden, tragen Sie  für die Nacht ein beruhigendes Gel auf welches Zink oder Niacinamid enthält, denn über Nacht ist die Haut am aufnahmefähigsten und beruhigt diese Stellen. Langfristig können intensive Peelings (z. B. Mikrodermabrasion) die Haut normalisieren.
Wenn diese Vorgehensmaßnahmen keine Wirkung zeigen, dann sollten Sie einen Dermatologe aufsuchen, der mit Medikamenten nachhelfen kann.