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Institut für dauerhafte Haarentfernung
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Henna-Farbe wird aus der Henna-Pflanze gewonnen und färbt normalerweise orange/rot. Der Farbton variiert auf Haut und Haar zwischen einem hellen Orange und einem Mahagonirotbraun, je nach Qualität des Hennapulvers, aber auch je nach Art und Weise der Anwendungform. Da sich aber der Begriff „Henna“ so sehr als Oberbegriff der Pflanzenhaarfarbe eingebürgert hat, sind auch viele Haarfärbemittel mit Henna bezeichnet worden, obwohl die Farben Schwarz, Blond oder braun enthalten waren und gar kein Henna enthalten war.
Andere Farbgebungen, als bereits erwähnt, sind bei Henna nämlich nicht möglich. Bei vielen angeblichen Hennafarben, gerade bei dem Farbton Schwarz, werden chemische Farbsubstanzen wie PPD (Phenylendiamin) verwendet. Diese Substanz kann schwere allergische Reaktionen auslösen und zu irreparablen Hautschäden führen. Ein pflanzlicher Farbstoff für schwarz wäre übrigens Indigo. Ein anderer Farbverstärker, der auch bei richtigen Hennafarben verwendet wird ist Natriumpikramat. Dies ist eine aromatische Nitroamino-Verbindung und kann das Erbgut schädigen.
Die rotbraune Farbe von Henna färbt übrigens nicht direkt als Farbstoff, sondern erst durch Fermentation, also durch einen Gärungsprozess, bei dem bestimmte Stoffe durch Bakterien und Enzyme (Fermente) chemisch umgewandelt werden. Um diesen Prozess zu vollziehen werden die Blätter des Hennastrauchs pulverisiert und mit warmem Wasser angerührt. Nach mehreren Stunden, ca. 6-8 Stunden, geht Henna dann mit eiweißhaltigen Stoffen, zum Beispiel Haut, Wolle, Seide und Haare eine dauerhafte Verbindung. In der Fachsprache wird dieser Farbentstehungsprozess dann „Aufziehen“ genannt. Wenn man diesem Gemisch dann noch Zusätze wie Wein oder Tee zugibt, kann man den Farbton noch zusätzlich beeinflussen. In den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens wird Henna übrigens seit ewigen Zeiten angewendet. Um hier auf natürliche Weise einen dunkleren Farbton trotz Henna zu erzielen mischt man hier übrigens einfach Indigo bei.