Partner

Epimedic
Institut für dauerhafte Haarentfernung

50667 Köln

Telefon 02 21 / 27 12 100
www.epimedic.de


Aktuelle Themen




Sauna

Der eigentliche Saunaraum besteht meistens völlig aus Holz und wird durch einen Saunaofen auf eine Temperatur zwischen 80 °C und 100 °C erhitzt. Die Temperatur kann aber auch bei trockener Luft bis zu 130 °C betragen. Sehr beliebt sind aber auch niedrigere Temperaturen, die sich gut zum Waschen und Aufwärmen eignen.

Die für Saunabereiche traditionellen Holzöfen findet man normalerweise eher in älteren Einfamilienhäusern oder Sommerhäusern, auch wenn sie in neuen Einfamilienhäusern wieder immer beliebter werden. Verbreiteter sind eher elektrische Öfen, aber seltener mit Öl beheizte.

Die Sitzbänke bestehen aus 2 -3 Stufen, die jeweils in einer Höhe von 0,5 bis 1,5 m angeordnet sind, wobei die Temperatur nach oben hin deutlich zunimmt. Da die Luftzirkulation in einer Sauna sehr wichtig ist, wird ständig Frischluft zugeführt, die durch den Ofen sofort erhitzt wird, wodurch die Temperatur im Raum bestehen bleibt. Ursprünglich war der Sinn einer Sauna übrigens das gründliche Reinigen des Körpers. In Finnland heißt es deshalb: „Die Frauen sind am schönsten nach der Sauna“. Das Saunieren hat aber auch einen stärkenden Effekt auf das Immunsystem, weshalb es überwiegend zur Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten dient und sich positiv auf das Nervensystem und das allgemeine Wohlbefinden auswirkt. Aber auch das Hautbild kann sich durch das Saunieren verbessern.

Durch einen Aufguss, das Gießen von Wasser auf die heißen Steine im Saunaofen, wird die Luftfeuchtigkeit und damit die gefühlte Temperatur in der Sauna erhöht. Gerade in Deutschland werden dem Aufguss teilweise ätherische Öle zugeführt und der Dampf wird durch Luftschläge mit einem Handtuch verteilt, in Finnland sind diese Varianten hingegen unbekannt.

Außer zur Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten kann das Saunieren bei einigen Krankheiten als therapeutische Anwendung genutzt werden, zum Beispiel bei Störungen des vegetativen Nervensystems. Da die Körpertemperatur während der Schwitzphase (künstliches Fieber) auf bis zu 39 °C erhöht wird, werden wie bei einem echten Fieber Krankheiterreger durch die Temperatur zerstört. Durch die Kombination von Hitze und dem anschließenden Kaltbad wird die Muskulatur entspannt und hat neben diversen physiologischen Effekten wie unter anderem der Anregung des Kreislaufs, des Stoffwechsels, des Immunsystems, der Atmung und die Senkung des Blutdrucks überwiegend eine wohltuende Auswirkung auf das subjektive Wohlbefinden. Außerdem wird die Hautalterung verlangsamt und die Sauna dient generell der Hautpflege.

Direkt nach dem Eintreten in die Sauna weiten sich die Blutgefäße, die Durchblutung nimmt zu und die Oberflächentemperatur steigt auf ca. 40 – 42 °C nach einem ca. 15-minütigem Saunabad an, während der Abkühlphase verengen sich die Blutgefäße wieder durch Kaltwasseranwendungen (Gefäßtraining). Insgesamt kann man sagen, ein Saunabad ist sowohl für Körper als auch für den Geist wohltuend.